Laut Mac4ever bereitet Apple seine Rückkehr ins Smart Home mit einer kompletten Zubehörreihe vor — einer kabelgebundenen Video-Türklingel, einem Smart-Schloss mit Ultrabreitband, einem Thermostat, einem Temperatursensor, Innen- und Außenkameras sowie einem Kamera-Strahler für den Garten. Das Arrangement ist ungewöhnlich: Apple entwirft, doch LG fertigt, vertreibt und übernimmt den Support. Die Produkte tragen nur das LG-Logo — Apples Name taucht nirgends auf, nicht einmal in den FCC- und UL-Unterlagen. Jedes Gerät spricht Wi-Fi, Bluetooth, Thread und Matter, passt also in die Home-App. Eine Keynote wird für den 13. Oktober erwartet — für einen Smart-Home-Hub mit 6-Zoll-Display, einen HomePod mini und ein überarbeitetes Apple TV; das LG-Zubehör käme irgendwann 2027.
Was uns hier interessiert, ist nicht die Hardware — es ist die Wahl von Matter als gemeinsame Sprache. Spricht ein Gerät Matter, ist es nicht länger an eine einzige App oder Marke gebunden: Der Nutzer fügt es der Home-App hinzu, aber auch der App seiner Wahl. Für alle, die eine App für vernetzte Geräte bauen, ist das zugleich befreiend und fordernd: Wert entsteht nicht mehr daraus, das Gerät zu „besitzen“, sondern aus dem Erlebnis, das man darum herum baut. Bei Devside ist das genau unser Terrain — TagHue etwa lässt Philips-Hue-Lampen im Takt der iPhone-Benachrichtigungen aufblitzen. Die heutige Lehre: auf offene Standards setzen (Matter, Thread) und dann über das Erlebnis gewinnen, nicht über Lock-in.

